Top-10 Sehenswürdigkeiten in Potsdam | Höhepunkte & Empfehlungen

 
Schloss Sanssouci in Potsdam
Schloss Sanssouci in Potsdam

Wer Potsdam besucht, der sollte dazu ein paar Tage einplanen um keine der vielen Sehenswürdigkeiten in Potsdam zu verpassen. Potsdam Park Sanssouci, die Potsdamer Schlösser oder die historische Altstadt – Potsdam hat sehr viel zu bieten. Ob man Potsdam spontan erkundet oder die Aufenthaltstage genau durchplant. Sie haben nur wenig Zeit für einen Potsdam-Städtetrip? Sie sind auf der Suche nach den Top 10 Sehenswürdigkeiten in Potsdam? Wir haben für Sie die zehn Höhepunkte in Potsdam zusammengestellt. Mit der nachfolgenden Auflistung wird die Reiseplanung damit deutlich einfacher.

Top-10 Sehenswürdigkeiten in Potsdam die Sie nicht verpassen sollten

Hier finden hier eine Auflistung der Sehenswürdigkeiten und Höhepunkte, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Top-10 Highlights in Potsdam

  1. Park Sanssouci mit
    Schloss Sanssouci
    Neues Palais
    • Orangerie
    Chinesisches Teehaus
  2. Neuer Garten mit Schloss Cecilienhof
  3. historische Innenstadt mit ihren Stadttoren und dem Holländischen Viertel Potsdam
  4. Krongut Bornstedt
  5. Alter Markt
  6. Palast Barberini (Museum Barberini)
  7. Stadtschloss Potsdam
  8. Filmpark Babelsberg
  9. Kirchen in Potsdam
  10. Schloss Lindstedt

1. Park Sanssouci

Der mit circa 290 Hektar große Park Sanssouci mit seinen vielen Schlössern unterschiedlicher Stilrichtungen ist eine der schönsten Parklandschaften Deutschlands. Der Park Sanssouci steht deshalb ganz weit oben und sollte, selbst bei einem Kurzaufenthalt in Potsdam, besucht werden. Der Park ist eine Schöpfung der Bau- und Gartenkunst, in welchem sich weltberühmte Gartenkünstler verwirklicht haben. Bei der Errichtung, der Erweiterung und den Umgestaltungen waren unter anderem Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Heinrich Christian Eckstein, Peter Joseph Lenné und Gottlob Schulze beschäftigt.

In dem Park finden Sie auch einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Potsdam. 

Schloss Sanssouci

Der Höhepunkt jeder Potsdam Reise ist das Schloss Sanssouci im Park Sanssouci in Potsdam. Das Sommerschloss von Friedrich II. mit den berühmten Weinbergterrassen wird Sie verzaubern.

Neue Palais

Die letzte Schöpfung Friedrichs – das Neue Palais – die Fanfaronade, wurde anlässlich dem beendeten Siebenjährigen Krieg Preußens erbaut in den Jahren 1763-1769. Baumeister für Friedrich des Großen waren unter anderem Büring, Manger sowie Gontard. Der schöne Rokoko Bau steht im Westen und bildet hier den Abschluss des Parks.

Orangerie

Die Orangerie oder das Orangerieschloss wurde 1851 bis 1860 im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. durch Persius erbaut. In dem 300 m langen Bau spiegelt sich die italienische Renaissance wieder.

Chinesisches Teehaus

Friedrich der Große ließ in der Nähe seines Sommerschlosses Sanssouci den kleinen chinesischen Pavillon errichten, um welches lebensgroße, vergoldete Sandsteinfiguren musizierender und speisender Chinesen gruppiert sind.

2. Neue Garten mit Schloss Cecilienhof

Der 102,5 ha große Neue Garten im Norden Potsdams grenzt an den Heiligen See und den Jungfernsee. Friedrich Wilhelm II. ließ ab 1787 auf diesem Areal einen neuen Garten anlegen, daher der Name. Im Neuen Garten finden sich einige Sehenswürdigkeiten. Unter anderem das Schloss Cecilienhof, welches 1913-1917 errichtet wurde. Das Schloss liegt im nördlichen Teil des Neuen Gartens. Weitere Sehenswürdigkeiten im Neuen Garten sind die Gotische Bibliothek und das Marmorpalais.


3. Die historische Innenstadt mit ihren Stadttoren und dem Holländischen Viertel Potsdam

Der Besuch der historischen Innenstadt sollte auf jeden Fall bei einem Besuch Potsdams eingeplant werden. Hier finden sich viele Sehenswürdigkeiten, welche Fußläufig gut erreichbar sind. Zu nennen sind die Potsdamer Stadttore, die den Innenstadtkern umranden. Besonders das westlich gelegene Brandenburger Tor ist ein schönes Fotomotiv.

Holländische Viertel

Die vier Blöcke durch die Mittel- und Benkertstraße mit den 134 Häusern aus rotem Backstein bilden das Holländische Viertel. Das Holländische Viertel wurde zwischen 1734 und 1740 im Zuge der zweiten Stadterweiterung unter Leitung des holländischen Baumeisters Johann Boumann erbaut. Heute sind hier viele kleine Länden, Geschäfte und Gastronomie und laden zu einem Besuch ein.

Zu Weihnachten sollte auf jeden Fall auch der Weihnachtsmarkt in der Potsdamer Innenstadt besucht werden.

4. Krongut Bornstedt

Das 2002 sanierte Krongut oder „italienische Dörfchen“ wie es König Friedrich Wilhelm IV. nannte befindet sich im Norden nicht weit von Park Sanssouci entfernt. Es diente dem preußischen Adels als Landsitz. Charakteristisch ist der italienischen Architekturstil des Kronguts. Über das Jahr verteilt gibt es zahlreiche Veranstaltungen die zum Besuch einladen. Aber auch so sollte das Krongut Potsdam bei einem Besuch eingeplant werden.


5. Alter Markt

Der Alte Markt in der Potsdamer Innenstadt beherbergt einige Sehenswürdigkeiten Potsdams. Durch den Wiederaufbau des Stadtschlosses und des Museum Barberini ist der Alte Markt wieder in den Mittelpunkt gerückt. Neben diesen beiden finden Sie dort auch das Alte Rathaus und das Potsdam Museum. Außerdem die Nikolaikirche. Geheimtip: Machen Sie umbedingt eine Turmbesichtigung und genießen Sie den Ausblick über die Stadt Potsdam.

6. Palast Barberini

Von 2013 bis Ende 2016 wurde der im Krieg zerstörte Palast Barberini äußerlich weitgehend am Original als Kunsthaus „Museum Barberini“ wieder errichtet. Der Palast Barberini wurde ursprünglich unter dem preußischen König Friedrich II. nach Entwürfen Carl von Gontard 1771 bis 1772 als klassizistisch-barockes Bürgerhaus errichtet. Ziel war es durch den Bau dem Alten Markt das Bild einer römischen Platzanlage zu geben. Heute können Sie im Museum Barberini wechselnde Kunstausstellungen besuchen. 


7. Potsdamer Stadtschloss

Das ursprüngliche Stadtschloss entstand überwiegend bis 1752 nach Plänen unter dem Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff unter Mitwirkung des Bauherrn Friedrich II. und war bis zu der Zerstörung im Potsdamer Stadtzentrum der wichtigste Bau im Potsdamer Stadtzentrum. Die äußerliche  Rekonstruktion wurde 2014 als Sitz des Landtages Brandenburg eingeweiht. Der sehr schlichte, funktionale Innenausbau wurde von Peter Kulka entworfen. Besuchen Sie unbedingt das Potsdamer Stadtschloss mit dem berühmten Fortunaportal. 

8. Filmpark Babelsberg

Der saisonale Freizeitpark “Filmpark Babelsberg” liegt im Potsdamer Stadtteil Babelsberg. Im Themenpark befinden sich über 20 filmspezifische Attraktionen, vier Shows, ein 4D- und XD-Kino, Originalkulissen und Ausstellungsbereiche zu Film und Filmhandwerk. Ein schöner Besuch für Groß und Klein. Planen Sie dafür genügend Zeit ein.


9. Kirchen in Potsdam

Nikolaikirche

Die klassizistische Nikolaikirche nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel entstand 1830/1837 anstelle der 1795 abgebrannten Barockkirche. Sie steht auf dem Alten Markt in Potsdam, neben dem Alten Rathaus und dem Potsdamer Stadtschloss und ist eines der Wahrzeichen Potsdams.

Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul

Die am Ende der Brandenburger Straße (Osten) befindliche katholische Kirche St. Peter und Paul wurde 1870 fertiggestellt und diente gleichermaßen der Potsdamer Pfarrgemeinde (die heute zum Erzbistum Berlin gehört) und den katholischen Soldaten, die in der Stadt stationiert waren. Sie hat seit 1992 den Status einer einer Propsteikirche. Neben der Kirche liegt gleich das Holländische Viertel. Verbinden Sie doch beide Sehenswürdigkeiten bei ihrem Besuch.

Garnisonkirche

Die 1730 bis 1735 errichte Garnisonkirche bzw. Hofkirche zu Potsdam war eine evangelische Kirche in der Mitte von Potsdam. Mit ihrem knapp 90 Meter hohen Turm war sie nicht nur das höchste Bauwerk  der Stadt sondern auch ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Die Kirche gilt als ein Hauptwerk der barocken Kirchenarchitektur in Mitteleuropa und wird seit 2017 wiederaufgebaut.

10. Schloss Lindstedt

Das Schloss Lindstedt wurde unter Friedrich Wilhelm IV. zwischen 1858 bis 1861, nach Zeichnungen von Friedrich Wilhelm IV. durch Ludwig Persius, Ludwig Ferdinand Hesse, August Stüler und Ferdinand von Arnheim als Altersruhesitz errichtet. Heute dient der asymmetrische Villenbau für Veranstaltungen (z.B. Hochzeiten).

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