Schloss Sanssouci in Potsdam: Geschichte, Architektur und Besuch
Preußische Eleganz und UNESCO-Welterbe: Schloss Sanssouci zählt zu den bedeutendsten Rokoko-Bauwerken Europas
Ein Ticket für mehrere geöffnete Schlösser in Potsdam – inklusive fester Einlasszeit für Schloss Sanssouci.
- Flexible Planung
- Mobile Tickets & sofortige Bestätigung
- Feste Einlasszeit für Schloss Sanssouc
- Online buchbar
Schloss Sanssouci in Potsdam wurde von 1745 bis 1747 für Friedrich II. von Preußen errichtet. Der eingeschossige Bau auf den Weinbergterrassen diente dem König als Sommerresidenz und privater Rückzugsort. Unter der Leitung von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff entstand nach Friedrichs Vorgaben ein Lustschloss nach dem Vorbild einer französischen maison de plaisance. Die original erhaltenen Raumausstattungen aus dem 18. Jahrhundert gehören heute zu den wichtigsten Zeugnissen des friderizianischen Rokoko.
Schloss Sanssouci liegt im Park Sanssouci und gehört zum UNESCO-Welterbe „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Für die Besichtigung der Innenräume benötigen Sie ein Ticket mit fester Einlasszeit. Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen Eintrittspreise und Öffnungszeiten, Informationen zu Einzel- und sanssouci+ Tickets sowie Hintergründe zu Geschichte, Architektur, Innenräumen und Grab Friedrichs des Großen.
Schloss Sanssouci auf einen Blick
Die wichtigsten Informationen für Ihren Besuch im Überblick.
- Standort: Park Sanssouci, Potsdam
- Bauzeit: 1745–1747
- Bauherr: Friedrich II. (Friedrich der Große)
- Baustil: Friderizianisches Rokoko
- UNESCO-Welterbe seit 1990
- Parkeintritt: kostenlos
- Besuchsdauer: ca. 1–2 Stunden
- Eintritt mit Zeitfenster
Ein Ticket für mehrere Schlösser – ideal für Ihren Tag in Sanssouci
Inhaltsverzeichnis
ToggleWarum sich ein Besuch von Schloss Sanssouci lohnt
Schloss Sanssouci ermöglicht den Zugang zu weitgehend original erhaltenen Raumausstattungen aus dem 18. Jahrhundert. Die Raumfolge zeigt zugleich, wie Friedrich II. seine Sommerresidenz nutzte: In der Mitte liegen Vestibül und Marmorsaal, östlich die königlichen Wohnräume und westlich die Gästezimmer.
Zu den wichtigsten Räumen gehören das Konzertzimmer und die Bibliothek Friedrichs II. Direkt vor dem Schloss befinden sich die Weinbergterrassen und das Grab des Königs. Die benachbarten Neuen Kammern und die Bildergalerie lassen sich, sofern sie am Besuchstag geöffnet sind, in einen Rundgang durch diesen Teil des Parks einbeziehen.
Wenn Sie neben Schloss Sanssouci weitere geöffnete Potsdamer Schlösser der SPSG besuchen möchten, kann das sanssouci+ Ticket sinnvoll sein. Es gilt für einen Tag und umfasst die teilnehmenden geöffneten Schlösser entsprechend den jeweils geltenden Bedingungen der Stiftung.
Impressionen von Schloss Sanssouci
Die Bilder zeigen Schloss Sanssouci von den Weinbergterrassen und aus dem Park sowie ausgewählte Innenräume wie Marmorsaal und Konzertzimmer.
Schloss Sanssouci – Sommerresidenz Friedrichs II.
Schloss Sanssouci entstand von 1745 bis 1747 nach den Vorgaben Friedrichs II. unter der Leitung des Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Die SPSG beschreibt das eingeschossige Gebäude als Lustschloss nach Art einer französischen maison de plaisance. Die Sommerresidenz sollte vor allem den privaten Interessen des Königs dienen.
Friedrich II. beschäftigte sich hier mit Musik, Literatur und Philosophie. Die innere Aufteilung entspricht dieser Nutzung: Zwei repräsentative Säle bilden die Mitte des Schlosses, östlich schließen sich die Wohnräume des Königs an, westlich die Zimmer seiner Gäste.
Der Name Sanssouci geht auf die französische Wendung sans souci – „ohne Sorge“ – zurück. Auf der Gartenseite des Schlosses ist der Name in der historischen Schreibweise „Sans, Souci“ zu lesen.
Lage und Gartenkonzept – Schloss und Landschaft als Einheit
Die Wahl des Bauplatzes war kein Zufall. Friedrich II. ließ am Südhang des Bornstedter Höhenzugs einen terrassierten Weinberg anlegen, auf dessen oberster Terrasse Schloss Sanssouci errichtet wurde. Die berühmten Weinbergterrassen mit ihren halbrunden Stützmauern, Treppenanlagen und Nischen prägen bis heute das ikonische Erscheinungsbild des Schlosses.
Bereits 1744 – noch vor dem eigentlichen Schlossbau – begannen die Arbeiten an den Terrassen. Wo zuvor alte Eichen standen, entstand ein streng gegliedertes Gartenkunstwerk, das Architektur, Nutzpflanzen und Ziergärten miteinander verband. Der Blick vom Schloss über die Terrassen hinweg auf die Große Fontäne und die zentrale Parkachse ist bis heute eines der bekanntesten Motive Potsdams.
Schloss Sanssouci ist damit kein isoliertes Bauwerk, sondern integraler Bestandteil eines durchkomponierten Garten- und Landschaftskonzepts. Schloss, Terrassen, Brunnenanlagen und Sichtachsen bilden ein bewusst gestaltetes Gesamtkunstwerk.
Architektur von Schloss Sanssouci – Rokoko in preußischer Ausprägung
Architektonisch gehört Schloss Sanssouci zum Stil des friderizianischen Rokoko – einer vergleichsweise zurückhaltenden, eleganten Variante des Rokoko, die sich von den üppigeren französischen Vorbildern unterscheidet.
Die lange, eingeschossige Gartenfassade öffnet sich nach Süden zu den Weinbergterrassen. In ihrer Mitte liegt der leicht vorspringende, von einer flachen Kuppel bekrönte Marmorsaal. Zwischen den hohen Fenstern stehen insgesamt 36 Hermen und Karyatiden. Die Figuren zeigen Bacchanten und weibliche Gestalten und tragen zugleich das Gesims des Schlossdaches.
Zur Nordseite hin öffnet sich der Ehrenhof, der von einer geschwungenen Kolonnade eingefasst wird. Zwei kleine Rundpavillons rahmen diesen Bereich und schaffen einen repräsentativen, aber bewusst maßvollen Zugang zum Schloss.
Ein zentrales architektonisches Detail ist das Fehlen eines Kellers. Knobelsdorff hatte ursprünglich eine Unterkellerung vorgesehen, doch Friedrich II. setzte sich durch: Das Schloss sollte ebenerdig bleiben, um die unmittelbare Verbindung zwischen Wohnräumen und Garten zu betonen. Diese Entscheidung war zur Bauzeit ungewöhnlich, prägt aber wesentlich den Charakter von Schloss Sanssouci.
Erweiterungen im 19. Jahrhundert
Unter Friedrich Wilhelm IV. erhielten die beiden Seitentrakte von Schloss Sanssouci zwischen 1840 und 1842 ihre heutige Form. Die Entwürfe stammten von Ludwig Persius.
Im westlichen Damenflügel entstanden Räume für Hofdamen und Gäste. Der östliche Seitentrakt nahm die Schlossküche auf. Die Erweiterungen ergänzten das Schloss um die für den erneuten höfischen Aufenthalt erforderlichen Wohn- und Wirtschaftsräume.
Die Innenräume von Schloss Sanssouci – Wohnen, Arbeiten und Repräsentieren im Rokoko
Während die äußere Gestalt von Schloss Sanssouci bewusst zurückhaltend wirkt, entfaltet sich im Inneren eine überraschend reiche und fein abgestimmte Raumkunst. Die Innenräume spiegeln Friedrichs Persönlichkeit ebenso wider wie seine ästhetischen und philosophischen Überzeugungen.
Schloss Sanssouci war kein höfisches Empfangsschloss im klassischen Sinn, sondern ein privater Lebens- und Arbeitsort. Genau das prägt die Raumfolge: überschaubar, funktional gegliedert und dennoch von höchster künstlerischer Qualität. Die Ausstattung entstand überwiegend während der Regierungszeit Friedrichs II. und ist in weiten Teilen original erhalten.
Zentrale Raumachse: Vestibül und Marmorsaal
Das Innere von Schloss Sanssouci folgt einer klaren Nord-Süd-Ausrichtung. Entlang dieser Achse liegen zwei der wichtigsten Räume des Schlosses: das Vestibül auf der Hofseite und der Marmorsaal auf der Gartenseite.
Der Marmorsaal – Festsaal und architektonischer Höhepunkt
Der Marmorsaal bildet das repräsentative Zentrum des Schlosses. Er liegt direkt über der Hauptachse der Gartenanlage und öffnet sich mit großen Fenstern zum Park. Der ovale Grundriss und die flache Kuppel orientieren sich am antiken Pantheon und verweisen auf Friedrichs ausgeprägte Antikenbegeisterung.
Besonders eindrucksvoll ist die Lichtführung: Eine Öffnung im Scheitel der Kuppel lässt Tageslicht von oben in den Raum fallen und verstärkt den festlichen Charakter. Säulen, Wandverkleidungen und Fußboden bestehen aus kostbarem Carrara- und schlesischem Marmor.
Der Marmorsaal diente offiziellen Empfängen, Festlichkeiten und ausgewählten Gesellschaften – jedoch nie in der Größenordnung höfischer Prunksäle. Auch hier bleibt Sanssouci bewusst maßvoll.
Das Konzertzimmer – Zentrum von Musik und Geselligkeit
Unmittelbar angrenzend an den Marmorsaal befindet sich das Konzertzimmer, einer der kunstvollsten Räume des friderizianischen Rokoko. Friedrich II. war ein leidenschaftlicher Musiker und Flötist; Musik spielte in seinem Alltag eine zentrale Rolle.
Rokoko-Interieur von europäischem Rang
Das Konzertzimmer ist reich mit vergoldetem Stuck, filigranen Schnitzereien, Spiegeln und Malereien ausgestattet. Die Spiegel vervielfachen das Licht und lassen den Raum größer wirken – ein typisches Stilmittel des Rokoko.
Hier musizierte Friedrich II. regelmäßig gemeinsam mit Gästen und Hofmusikern, darunter auch Johann Joachim Quantz, der als Flötenlehrer und Komponist eng mit dem König verbunden war. Die Musikabende in Sanssouci waren Teil eines geistigen Austauschs, bei dem Kunst, Philosophie und Politik ineinandergriffen.
Das Konzertzimmer war kein öffentlicher Aufführungsraum, sondern ein privater Ort der Begegnung – ein weiterer Hinweis auf den persönlichen Charakter von Schloss Sanssouci.
Die königliche Wohnung – Arbeiten, Denken und Zurückziehen
Östlich des Marmorsaals liegt die königliche Wohnung Friedrichs II. Sie umfasst mehrere aufeinanderfolgende Räume, die unterschiedliche Funktionen erfüllten und einen intimen Einblick in den Alltag des Königs ermöglichen.
Arbeitszimmer und Galerie
Das Arbeitszimmer war der zentrale Ort von Friedrichs schriftstellerischer und politischer Tätigkeit. Hier entstanden philosophische Schriften, Briefe und politische Texte. Eine langgestreckte Galerie an der Nordseite diente als Verbindungsraum und zugleich als Ort für Lektüre und Reflexion.
Die Ausstattung ist vergleichsweise schlicht, aber hochwertig: feine Holzarbeiten, dezente Farbgebung und funktionale Möbel bestimmen das Bild. Der Raum spiegelt Friedrichs Selbstverständnis als aufgeklärter Monarch wider.
Schlafzimmer und private Rückzugsräume
Das Schlafzimmer des Königs ist bewusst zurückhaltend gestaltet. Anders als in barocken Prunkschlafzimmern stand hier nicht Repräsentation, sondern Funktion im Vordergrund.
Bemerkenswert ist, dass Friedrichs Gemahlin Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern in Schloss Sanssouci keine eigenen Wohnräume besaß. Sie lebte dauerhaft im Schloss Schönhausen in Berlin – ein weiteres Zeichen dafür, dass Sanssouci ein persönlicher Rückzugsort des Königs war.
Die historische Bibliothek Friedrichs II.
Die Bibliothek von Schloss Sanssouci gehörte zu den Privatbibliotheken Friedrichs II. Nach Angaben der SPSG befinden sich heute noch mehr als 2.000 Bände des Königs in Sanssouci. Die Bibliothek ist in einen kreisrunden Raum eingebaut und vollständig mit Zedernholz vertäfelt.
Die erhaltenen Bibliotheken Friedrichs II. enthalten überwiegend Werke aus dem 17. und 18. Jahrhundert, vielfach in französischer Sprache. Vertreten sind unter anderem antike Dichter, Philosophen und Geschichtsschreiber, zeitgenössische französische Literatur sowie Werke aus verschiedenen Wissenschaftsgebieten.
Friedrich kennzeichnete die Bücher seiner verschiedenen Bibliotheken nach ihrem Standort. Die Bände aus Sanssouci tragen den Buchstaben „V“. Bücher mit der Kennzeichnung „P“, die ursprünglich aus dem Potsdamer Stadtschloss stammen, befinden sich heute im Schloss Charlottenburg.
Gästezimmer und westlicher Schlossbereich
Westlich des Marmorsaals befinden sich fünf Gästezimmer, die für ausgewählte Besucher vorgesehen waren. Hier logierten enge Vertraute, Künstler und Intellektuelle, die Friedrich II. zu Gesprächen und musikalischen Abenden einlud.
Die Zimmer sind individuell gestaltet, jedoch bewusst weniger prunkvoll als die zentralen Räume. Sie unterstreichen den privaten Charakter des Schlosses und die Idee eines geistigen Rückzugsortes fern des höfischen Zeremoniells.
Das Grab Friedrichs des Großen bei Schloss Sanssouci
Friedrich II. starb am 17. August 1786 in Schloss Sanssouci. Er hatte sich gewünscht, auf der obersten Weinbergterrasse in unmittelbarer Nähe seines Sommerschlosses bestattet zu werden. Erfüllt wurde dieser Wunsch erst mehr als 200 Jahre später.
Am 17. August 1991 wurden die sterblichen Überreste Friedrichs II. in der Gruft auf der oberen Terrasse beigesetzt. Seine Grabplatte befindet sich unmittelbar östlich des Schlosses. Besucher legen dort regelmäßig Kartoffeln ab – ein Brauch, der auf die verbreitete Verbindung Friedrichs des Großen mit der Einführung und Förderung des Kartoffelanbaus in Preußen zurückgeht.
Die Grabstätte gehört heute zu den frei zugänglichen Bereichen auf der oberen Terrasse und kann unabhängig von einer Innenbesichtigung des Schlosses besucht werden.
Schloss Sanssouci im architektonischen Ensemble – Bildergalerie & Neue Kammern
Schloss Sanssouci steht nicht isoliert, sondern ist Teil eines bewusst geplanten Ensembles. Östlich und westlich des Schlosses befinden sich zwei Bauwerke, die das Gesamtkonzept Friedrichs II. ergänzen und erweitern: die Bildergalerie und die Neuen Kammern.
Die Bildergalerie – ältester erhaltener Galeriebau Deutschlands
Östlich von Schloss Sanssouci liegt die Bildergalerie. Friedrich II. ließ sie von 1755 bis 1763/64 für seine Gemäldesammlung errichten. Nach Angaben der SPSG ist sie der älteste erhaltene Galeriebau Deutschlands.
Friedrich präsentierte hier ursprünglich fast 180 Gemälde der flämischen und holländischen Barockmalerei sowie der italienischen Renaissance und des Barock. Hinzu kamen antike und französische Skulpturen. Heute sind in der Galerie mehr als 140 Gemälde des 16. bis 18. Jahrhunderts zu sehen.
Die Neuen Kammern – Vom Orangeriebau zum Gästeschloss
Westlich von Schloss Sanssouci befinden sich die Neuen Kammern. Ursprünglich ab 1747 als Orangerie geplant, wurden sie zwischen 1771 und 1775 zu einem repräsentativen Gästeschloss umgebaut.
Die Innenräume gehören zu den prachtvollsten des friderizianischen Rokoko. Besonders bekannt sind:
- der Ovid-Saal
- der Jaspissaal
- reich dekorierte Gästeappartements
Die Neuen Kammern dienten der Unterbringung hochrangiger Besucher und ergänzten Schloss Sanssouci funktional, ohne dessen privaten Charakter zu verändern.
Schloss Sanssouci besuchen – Tickets, Öffnungszeiten & Führungen
Für den Besuch der Innenräume von Schloss Sanssouci benötigen Sie ein Ticket mit fester Einlasszeit. Da die Zahl der Eintrittskarten pro Tag begrenzt ist, empfiehlt die SPSG eine frühzeitige Online-Buchung. Für Besucher, die weitere geöffnete Potsdamer Schlösser der Stiftung besichtigen möchten, steht neben dem Einzelticket das sanssouci+ Ticket zur Verfügung.
Reservieren Sie Ihre Tickets online und erleben Sie Schloss Sanssouci sowie den berühmten Park Sanssouci ganz entspannt während Ihres Potsdam-Besuchs.
Eintritt & Ticketarten für Schloss Sanssouci
Für die Besichtigung des Schlosses stehen verschiedene Ticketoptionen zur Verfügung, die sich nach Umfang und Besuchsinteresse unterscheiden.
Einzelticket Schloss Sanssouci
- Regulär: 14,00 €
- Ermäßigt: 10,00 €
- Einmaliger Eintritt zur gebuchten Uhrzeit
- Ideal für Besucher mit Fokus ausschließlich auf Schloss Sanssouci
Der Einlass ist zeitgebunden und die Zahl der verfügbaren Eintrittskarten pro Tag begrenzt. Die SPSG empfiehlt deshalb, Tickets frühzeitig online zu buchen. Weitere Informationen zum Schloss Sanssouci Ticket erhalten Sie auf der Ticketseite.
sanssouci+ Ticket – mehrere Schlösser an einem Tag
Das sanssouci+ Ticket gilt für den einmaligen Besuch der teilnehmenden Potsdamer Schlösser an einem Tag. Entscheidend ist, welche Häuser am jeweiligen Besuchstag geöffnet sind. Schloss Sacrow und Jagdschloss Stern sowie Sonderausstellungen sind ausgenommen; für das Belvedere auf dem Pfingstberg gilt der ermäßigte Eintritt.
Preise:
- Regulär: 22,00 €
- Ermäßigt: 17,00 €
- sanssouci+ Familie für bis zu 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder: 49,00 €
Beim Kauf wird eine feste Einlasszeit für Schloss Sanssouci gebucht. Für das Neue Palais kann zusätzlich eine Einlasszeit gewählt werden.
Weitere Informationen zum sanssouci+ Ticket erhalten Sie auf der Ticketseite.
Mit dem Sanssouci+ Ticket besuchen Sie Schloss Sanssouci und weitere geöffnete Schlösser der Stiftung – flexibel mit nur einem Ticket.
Welches Ticket passt zu Ihrem Besuch?
Wenn Sie ausschließlich die Innenräume von Schloss Sanssouci besichtigen möchten, genügt das Einzelticket mit fester Einlasszeit.
Das sanssouci+ Ticket kommt infrage, wenn Sie am selben Tag weitere geöffnete Potsdamer Schlösser der SPSG besuchen möchten. Welche Variante günstiger ist, hängt deshalb von den geöffneten Häusern und Ihrer individuellen Besuchsplanung ab.
Öffnungszeiten von Schloss Sanssouci
Die Öffnungszeiten variieren saisonal.
Schloss Sanssouci
- Januar–März: Dienstag bis Sonntag, 10:00–16:30 Uhr
- April–Oktober: Dienstag bis Sonntag, 10:00–17:30 Uhr
- November/Dezember: Dienstag bis Sonntag, 10:00–16:30 Uhr
- Montag: geschlossen
- Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließzeit
An Feiertagen und aus betrieblichen Gründen können abweichende Öffnungszeiten oder Schließtage gelten. Prüfen Sie deshalb vor Ihrem Besuch die aktuellen Angaben der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Der Park Sanssouci ist täglich von 8:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Der Eintritt in den Park ist frei.
Besichtigung und Multimediatour
Die Innenräume von Schloss Sanssouci können individuell besichtigt werden. Für den Eintritt ist eine feste Einlasszeit erforderlich. Als Begleitung steht unter anderem die kostenfreie SANSSOUCI-App mit einem digitalen Rundgang zur Verfügung.
Anreise & Lage im Park Sanssouci
Schloss Sanssouci liegt im östlichen Teil des Park Sanssouci auf der obersten der Weinbergterrassen und ist ausschließlich zu Fuß erreichbar.
Empfohlene Zugänge:
- Grünes Gitter (östlicher Haupteingang)
- Historische Mühle
- Neuer Palais-Eingang (längerer Fußweg)
Parkmöglichkeiten bestehen außerhalb des Parks, unter anderem:
- Parkplatz Historische Mühle
- Parkplatz Neues Palais
- Krongut Bornstedt
Maulbeerallee, 14469 Potsdam
Häufig gestellte Fragen
Bevor Sie Ihren Besuch planen, stellen sich häufig einige grundlegende Fragen. Die wichtigsten Antworten finden Sie hier:
Wo liegt Schloss Sanssouci?
Schloss Sanssouci liegt im östlichen Teil des Park Sanssouci in Potsdam auf der obersten der berühmten Weinbergterrassen. Die offizielle Adresse lautet Maulbeerallee, 14469 Potsdam. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Historische Mühle, die Bildergalerie und die Neuen Kammern.
Wann wurde Schloss Sanssouci gebaut?
Schloss Sanssouci wurde von 1745 bis 1747 für Friedrich II. von Preußen errichtet. Der Architekt Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff leitete den Bau nach den Vorstellungen und Vorgaben des Königs. Bereits 1744 hatte Friedrich II. mit der Anlage der Weinbergterrassen begonnen.
Wer hat Schloss Sanssouci erbaut?
Bauherr von Schloss Sanssouci war Friedrich II., Friedrich der Große. Die architektonische Ausführung übernahm Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff nach den Vorgaben und Ideen des Königs. Das Schloss wurde 1747 fertiggestellt.
Wie schreibt man Sanssouci?
Der Name des Schlosses wird auf Deutsch „Sanssouci“ in einem Wort geschrieben. Die zugrunde liegende französische Wendung lautet sans souci. Auf der Gartenseite des Schlosses findet sich historisch die Inschrift „Sans, Souci“.
Was bedeutet „Sanssouci“?
„Sans souci“ ist Französisch und bedeutet „ohne Sorge“ beziehungsweise „sorgenfrei“. Friedrich II. wählte den Namen für seinen privaten Sommersitz, an dem er sich unter anderem mit Musik, Literatur und Philosophie beschäftigte. Die Stiftung beschreibt den Namen als Wunsch und Leitmotiv des Königs.
Wer lebte im Schloss Sanssouci?
Schloss Sanssouci war vor allem der persönliche Sommersitz Friedrichs II. von Preußen. Seine Wohnräume lagen östlich der zentralen Säle, während sich im westlichen Teil Gästezimmer befanden. Friedrich nutzte das Schloss zum Wohnen und Arbeiten sowie für Musik, Literatur und Gespräche mit ausgewählten Gästen.
Wie lange dauert ein Besuch von Schloss Sanssouci?
Für die Besichtigung der Innenräume sollten Sie etwa eine Stunde einplanen. Die Stiftung setzt für ihre Audioguide-Gruppenangebote im Schloss Sanssouci 60 Minuten an. Wenn Sie zusätzlich die Weinbergterrassen, das Grab Friedrichs des Großen und die nähere Umgebung ansehen möchten, sollten Sie entsprechend mehr Zeit vorsehen.
Brauche ich für Schloss Sanssouci eine feste Einlasszeit?
Ja. Der Besuch von Schloss Sanssouci ist an eine feste Einlasszeit gebunden. Beim Kauf eines Einzeltickets oder des sanssouci+ Tickets wird eine entsprechende Uhrzeit für das Schloss gebucht. Da die Zahl der Eintrittskarten pro Tag begrenzt ist, empfiehlt die Stiftung eine frühzeitige Buchung.
Lohnt sich das sanssouci+ Ticket für Schloss Sanssouci?
Das sanssouci+ Ticket eignet sich vor allem, wenn Sie am selben Tag neben Schloss Sanssouci weitere geöffnete Potsdamer Schlösser besuchen möchten. Für Schloss Sanssouci wird bei der Buchung eine feste Einlasszeit reserviert; beim sanssouci+ Ticket kann zusätzlich eine Einlasszeit für das Neue Palais gewählt werden.
Ist Schloss Sanssouci barrierefrei?
Schloss Sanssouci ist nach Angaben der SPSG bedingt rollstuhlgeeignet. Der Zugang für Rollstuhlfahrer erfolgt über eine provisorische Rampe; sie ist etwa einen Meter breit und weist eine Steigung von rund 15 Prozent auf. Für Menschen mit Behinderungen empfiehlt die SPSG eine Begleitung. Assistenzhunde sind zugelassen.
Für den Park Sanssouci bietet die SPSG eine barrierearme Route an.
Schloss Sanssouci besichtigen
Für die Innenräume von Schloss Sanssouci benötigen Sie ein Ticket mit fester Einlasszeit. Wenn Sie mehrere geöffnete Potsdamer Schlösser an einem Tag besuchen möchten, steht alternativ das sanssouci+ Ticket zur Verfügung. Die Weinbergterrassen, das Grab Friedrichs des Großen und der Park Sanssouci können unabhängig vom Schlossticket besucht werden.
Ein Ticket für mehrere Schlösser – ideal für Ihren Tag in Sanssouci
Quellen & weiterführende Informationen
Für die redaktionelle Prüfung dieser Seite wurden insbesondere Veröffentlichungen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), der UNESCO, der Landeshauptstadt Potsdam und des Potsdam Museums herangezogen.
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG): Schloss Sanssouci – Refugium auf dem Weinberg
Offizielle Informationen zu Schloss Sanssouci, Geschichte, Besuch, Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Barrierefreiheit und Multimediatouren.
Schloss Sanssouci bei der SPSG
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG): Presse-Material Schloss Sanssouci
Angaben zur Entstehung des Schlosses, zu Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Friedrich II., den Innenräumen und den Erweiterungen im 19. Jahrhundert.
Presse-Material der SPSG zu Schloss Sanssouci
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG): Historische Bibliotheken
Informationen zu den erhaltenen Privatbibliotheken Friedrichs II. und zum Buchbestand in Schloss Sanssouci.
Historische Bibliotheken der SPSG
UNESCO World Heritage Centre: Palaces and Parks of Potsdam and Berlin
Offizielle Dokumentation der UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“, seit 1990 in die Welterbeliste eingetragen.
UNESCO – Palaces and Parks of Potsdam and Berlin
Landeshauptstadt Potsdam: Schloss Sanssouci
Informationen der Stadt Potsdam zu Baugeschichte, Nutzung durch Friedrich II. und Einordnung des Schlosses.
Schloss Sanssouci bei der Landeshauptstadt Potsdam
Potsdam Museum: Schloss Sanssouci
Informationen unter anderem zu den Hermen und Karyatiden der Gartenfassade von Schloss Sanssouci.
Schloss Sanssouci beim Potsdam Museum