Park Sanssouci in Potsdam – Schlösser, Gärten & UNESCO-Welterbe entdecken

Kunstvolle Gartenanlagen, weltberühmte Schlösser und preußische Geschichte an einem Ort – entdecken Sie den Park Sanssouci und planen Sie Ihren Besuch inklusive Ticketzugang.

Der Park Sanssouci ist eine der berühmtesten Kulturlandschaften Deutschlands und Herzstück des UNESCO-Welterbes. Zwischen Schloss Sanssouci, dem Neuen Palais, kunstvollen Sichtachsen, Skulpturen und Wasserspielen erleben Sie preußische Geschichte und Gartenkunst auf besonders eindrucksvolle Weise. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Highlights, Orientierung für Ihren Spaziergang sowie praktische Hinweise, damit Sie Ihren Besuch entspannt planen und passende Tickets oder Führungen auswählen können.

Park Sanssouci – Ein Meisterwerk preußischer Gartenkunst

Der Park Sanssouci zählt zu den bedeutendsten Schloss- und Parkanlagen Europas und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Auf einer weitläufigen Anlage erleben Sie die besondere Verbindung aus Gartenkunst, Architektur, Skulpturen, Alleen, Sichtachsen und historischen Wasserspielen. Genau diese Vielfalt macht Sanssouci zu einem Ort, den viele Besucher nicht nur „besichtigen“, sondern als Gesamterlebnis wahrnehmen: Sie bewegen sich durch verschiedene Epochen, Stile und Königsideen – von streng gestalteten Bereichen bis zu landschaftlich geprägten Parkteilen.

Viele der wichtigsten Bauwerke liegen in fußläufiger Nähe zueinander. Gleichzeitig ist der Park so groß, dass sich eine bewusste Planung lohnt. Wenn Sie nur wenig Zeit haben, konzentrieren Sie sich am besten auf die Kernachse rund um Schloss Sanssouci. Mit mehreren Stunden lassen sich zusätzliche Highlights wie das Neue Palais, das Orangerieschloss oder der Bereich um Charlottenhof entspannt kombinieren. Die folgenden Abschnitte geben Ihnen dafür Orientierung – mit Hintergrundwissen, Empfehlungen und praktischen Hinweisen.

Ursprung und Geschichte des Park Sanssouci

Der Park Sanssouci entstand ab 1744 im Auftrag von König Friedrich II. von Preußen (Friedrich der Große). Sanssouci sollte kein repräsentativer Staatspark sein, sondern ein persönlicher Rückzugsort – ein Ort „ohne Sorge“, wie es der Name ausdrückt.

Den Ausgangspunkt bildeten die berühmten Weinbergterrassen am Südhang des Bornstedter Höhenzuges. Hier ließ Friedrich II. sein Sommerschloss Sanssouci errichten: bewusst ebenerdig, ohne großes Prunkportal und eng mit der Natur verbunden. Entgegen den Vorschlägen seines Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff setzte der König seine Vorstellung eines privaten Refugiums durch – eingebettet in Gärten, Weinreben und klare Blickachsen.

Im Laufe der Jahrzehnte wuchs der Park kontinuierlich. Unter Friedrich dem Großen entstanden barocke Gartenbereiche mit geometrischen Formen, Skulpturen und Brunnenanlagen. Im 19. Jahrhundert erweiterten spätere Herrscher – insbesondere Friedrich Wilhelm IV. – Sanssouci um landschaftlich geprägte Parkteile. Architekten und Gartenkünstler wie Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius und Peter Joseph Lenné prägten das Ensemble maßgeblich.

So entwickelte sich Sanssouci über mehr als 250 Jahre zu einem einzigartigen Zusammenspiel aus Schlossarchitektur, Gartenkunst und Landschaftsgestaltung – bis heute ein lebendiger Kulturraum, der unterschiedliche Epochen harmonisch verbindet.

Höhepunkte im Park Sanssouci: Was Sie nicht verpassen sollten

Der Park Sanssouci umfasst zahlreiche Schlösser, Pavillons, Gartenräume und Kunstwerke. Einige Highlights sollten Sie unabhängig von Ihrer Besuchsdauer einplanen:

  • Schloss Sanssouci als Mittelpunkt des Ensembles – mit den berühmten Weinbergterrassen
  • Die Große Fontäne als markanter Blickpunkt der Hauptachse
  • Die Hauptallee mit zentraler Parkstruktur und wichtigen Gebäuden entlang der Achse
  • Das Neue Palais als monumentaler Abschluss im Westen
  • Das Chinesische Teehaus als besonders eindrucksvoller Rokokopavillon
  • Charlottenhof und die Römischen Bäder als ruhiger, landschaftlicher Parkbereich
  • Die Friedenskirche im Marlygarten als historisch und architektonisch prägender Ort

Viele Besucher unterschätzen die Größe der Anlage. Planen Sie daher realistisch: Für einen guten Überblick sollten Sie mindestens 2–3 Stunden einrechnen – für einen intensiven Tag mit Schlossbesuchen deutlich mehr.

Technik trifft auf Natur – Die Wasserkunst des Parks Sanssouci

Die Wasserkunst im Park Sanssouci gehört zu den technisch wie gestalterisch beeindruckendsten Elementen der Anlage. Schon Friedrich der Große plante ein System aus Brunnen, Fontänen und Wasserbecken – doch im 18. Jahrhundert fehlte die technische Leistung, um den nötigen Wasserdruck dauerhaft zu erzeugen.

Erst unter Friedrich Wilhelm IV. wurde dieses Problem gelöst: In den Jahren 1841–1843 entstand das Dampfmaschinenhaus an der Neustädter Havelbucht, wegen seiner Formensprache auch „Moschee“ genannt. Die dort betriebene Dampfmaschine machte es möglich, Wasser aus der Havel in höher gelegene Speicher zu fördern – ein entscheidender Schritt, damit die Wasserspiele des Parks verlässlich betrieben werden konnten. In diesem Zusammenhang spielt auch der Ruinenberg als Teil des historischen Wasser- und Parkzusammenhangs eine wichtige Rolle.

Ein sichtbarer Höhepunkt ist die Große Fontäne vor den Weinbergterrassen von Schloss Sanssouci, deren Wasserstrahl bei Betrieb bis zu 38 Meter erreichen kann und die die zentrale Blickachse eindrucksvoll betont. Zahlreiche weitere Brunnen, Becken und Wasserspiele sind über das Parkgelände verteilt und fügen sich harmonisch in die Gartenräume ein.

Sanssouci verbindet hier auf besondere Weise Ästhetik, Landschaft und Ingenieurskunst – ein Anspruch, der die Anlage bis heute prägt.

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Eingang zum Park Sanssouci in Potsdam

Übersichtskarte Park Sanssouci

Auf der nachfolgenden Karte finden Sie die Sehenswürdigkeiten des Parks übersichtlich dargestellt.

Schlösser & Bauwerke im Park Sanssouci

Der Park Sanssouci ist weit mehr als eine Gartenanlage: Er ist ein Ensemble aus Schlössern, Pavillons, Kirchen und Zweckbauten, die sich über mehr als 250 Jahre hinweg in die gestaltete Landschaft eingefügt haben. Viele Bauwerke folgen klaren gestalterischen Prinzipien – Sichtachsen, Blickbeziehungen, Höhenstaffelungen und thematische Gartenräume verbinden Architektur und Natur zu einem Gesamtkunstwerk.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Objekte.

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Schloss Sanssouci im Park Sanssouci

Schloss Sanssouci – Das Herzstück des Parks

Schloss Sanssouci ist das bekannteste Bauwerk des Parks und das persönliche Refugium Friedrichs des Großen. Es wurde zwischen 1745 und 1747 erbaut und thront eingeschossig auf den Weinbergterrassen. Anders als repräsentative Residenzen war Sanssouci bewusst als privater Rückzugsort konzipiert – zurückhaltend in der Höhe, aber reich an künstlerischer Ausgestaltung.

Von den Terrassen eröffnet sich der zentrale Blick über die Große Fontäne und die Hauptachse des Parks. Schloss Sanssouci steht exemplarisch für Friedrichs Ideal eines Lebens „ohne Sorge“, eingebettet in Natur, Kunst und geistige Interessen.

Mehr zur Geschichte, Architektur und Besichtigung von Schloss Sanssouci erfahren

Bildergalerie & Neue Kammern – Kunst und Gastlichkeit

In unmittelbarer Nähe von Schloss Sanssouci befinden sich zwei bedeutende Ergänzungsbauten: die Bildergalerie und die Neuen Kammern.

Die Bildergalerie gilt als eines der wichtigsten Museumsgebäude des 18. Jahrhunderts in Preußen und steht für Friedrichs Anspruch, Kunst öffentlich erlebbar zu machen. Die Neuen Kammern wurden ursprünglich als Orangerie genutzt und später zu repräsentativen Räumen für Gäste umgestaltet.

Gemeinsam verdeutlichen beide Gebäude, wie eng in Sanssouci Kunst, Architektur und Parkgestaltung zusammengedacht wurden.

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Neues Palais im Park Sanssouci

Neues Palais – Monument preußischer Repräsentation

Am westlichen Ende der Hauptallee erhebt sich das Neue Palais, das größte und prunkvollste Schloss im Park Sanssouci. Errichtet zwischen 1763 und 1769 nach dem Siebenjährigen Krieg, diente es vor allem der Repräsentation preußischer Macht und Kultur. Mit Kuppel, reich gestalteten Fassaden und einer großen Raumzahl bildet es einen bewussten Kontrast zum zurückhaltenden Schloss Sanssouci.

Das Neue Palais war insbesondere ein Gästeschloss für Empfänge, Feste und Staatsbesuche – und zählt heute zu den eindrucksvollsten Schlossbauten des späten Rokoko in Europa.

Ausführliche Informationen zum Neuen Palais entdecken

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Orangerie im Park Sanssouci

Orangerieschloss – Italienische Renaissance in Potsdam

Die Orangerie entstand zwischen 1851 und 1860 im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. und orientiert sich an italienischen Renaissance-Villen. Das langgestreckte Bauwerk ist sowohl ein architektonisches Statement als auch ein funktionaler Bestandteil der Parkanlage: Es diente als Winterquartier für empfindliche Pflanzen und umfasste zugleich repräsentative Räume.

Besonders bekannt ist der Raffaelsaal, der den Kunst- und Italienbezug des 19. Jahrhunderts im Park Sanssouci eindrucksvoll aufgreift.

▶ Mehr über die Orangerie im Park Sanssouci lesen

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Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci

Schloss Charlottenhof – Klassizistische Eleganz im Landschaftspark

Schloss Charlottenhof liegt im südwestlichen Bereich des Parks und steht für klassizistische Zurückhaltung. Ursprünglich als Landhaus errichtet, wurde es ab 1826 von Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius zu einem Sommerschloss für den späteren König Friedrich Wilhelm IV. umgestaltet.

Umgeben von einem landschaftlich geprägten Parkbereich wirkt Charlottenhof bewusst ruhig und harmonisch. Es ist ideal, wenn Sie Sanssouci abseits der Hauptwege erleben möchten.

▶ Details zu Schloss Charlottenhof und seiner Geschichte entdecken

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Chinesisches Teehaus im Park Sanssouci

Chinesisches Teehaus – Rokoko und Fernostfantasie

Das Chinesische Teehaus ist eines der auffälligsten Bauwerke im Park Sanssouci. Errichtet ab 1754, verkörpert es die zeitgenössische Begeisterung für ostasiatische Motive im europäischen Rokoko. Vergoldete Figuren, geschwungene Formen und exotische Dekorationen prägen den Pavillon, der als Ort der Muße und Unterhaltung gedacht war.

Das Teehaus ist weniger funktionales Gebäude als vielmehr ein kunstvoller Ausdruck höfischer Fantasie und Repräsentation.

▶ Mehr zum Chinesischen Teehaus lesen

Römische Bäder – Italienische Sehnsucht des 19. Jahrhunderts

Die Römischen Bäder entstanden zwischen 1829 und 1840 als Teil eines romantischen Ensembles südlich von Schloss Charlottenhof. Inspiriert von antiken Villen Italiens, verbinden sie Architektur, Gartenkunst und Wasserflächen zu einem idealisierten Rückzugsort.

Die Anlage war weniger als Badehaus gedacht, sondern als künstlerisches Gesamtbild – ein typisches Motiv der Italiensehnsucht unter Friedrich Wilhelm IV.

▶ Mehr zu den Römischen Bädern erfahren

Antikentempel und Freundschaftstempel – Erinnerung und Antike

Im westlichen Teil des Parks stehen sich Antikentempel und Freundschaftstempel als klassizistisches Baupaar gegenüber. Beide wurden zwischen 1768 und 1770 von Carl von Gontard entworfen.

Der Freundschaftstempel erinnert an Wilhelmine von Bayreuth, die Lieblingsschwester Friedrichs des Großen. Der Antikentempel diente zunächst zur Aufbewahrung antiker Kunstwerke und dient seit dem 20. Jahrhundert als Mausoleum der Hohenzollern. Gemeinsam spiegeln beide Bauten die philosophische und erinnerungskulturelle Dimension des Parks.

Weitere Bauwerke im Park Sanssouci

Ergänzt wird das Ensemble durch zahlreiche kleinere Bauwerke wie die Historische Mühle, die Römischen Bäder, das Drachenhaus, die Friedenskirche sowie technische Bauwerke wie das Dampfmaschinenhaus (Moschee) an der Neustädter Havelbucht. Diese Vielfalt macht Sanssouci zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk aus Architektur, Technik und Landschaft.

UNESCO-Welterbe & Bedeutung des Park Sanssouci heute

Der Park Sanssouci gehört seit 1990 zum UNESCO-Welterbe als Teil der „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Die Auszeichnung würdigt das Ensemble als herausragendes Beispiel europäischer Garten- und Architekturgeschichte, das über mehrere Generationen hinweg geplant, erweitert und bewahrt wurde.

Ausschlaggebend ist das außergewöhnliche Zusammenspiel von Architektur, Gartenkunst und Landschaft: Barocke Gestaltungsprinzipien, klassizistische Bauten und landschaftliche Parkformen verbinden sich zu einem Gesamtbild, das über mehr als 250 Jahre weiterentwickelt wurde. Sanssouci dokumentiert dabei nicht nur Stilgeschichte, sondern auch kulturelle und geistige Vorstellungen der preußischen Monarchie.

Heute ist Sanssouci zugleich Denkmal und öffentlicher Erholungsraum. Pflege, Restaurierung und Nutzung erfolgen unter strengen denkmalpflegerischen Anforderungen, damit die historische Substanz langfristig erhalten bleibt.

Park erleben: Spaziergänge & Orientierung

Der Park Sanssouci erschließt sich am besten zu Fuß und im eigenen Tempo. Weite Sichtachsen, Übergänge zwischen formalen und landschaftlichen Bereichen sowie zahlreiche Wegeverbindungen machen ihn ideal für ausgedehnte Spaziergänge.

Für Erstbesucher bietet sich eine Route entlang der Hauptachse an: von Schloss Sanssouci über zentrale Stationen bis zum Neuen Palais. Diese Strecke vermittelt ein gutes Gefühl für Struktur, Maßstab und Entwicklung des Parks. Wenn Sie mehr Zeit mitbringen, lohnt sich ein zweiter Schwerpunkt im landschaftlichen Teil rund um Charlottenhof und die Römischen Bäder – deutlich ruhiger, mit besonderen Perspektiven.

Übersichtspläne an Eingängen und Beschilderungen vor Ort erleichtern die Orientierung. Je nach Jahreszeit verändert der Park seine Wirkung deutlich – von blühenden Terrassen im Frühjahr bis zu klaren Sichtachsen im Herbst und Winter.

Besucherinformationen – kompakt & übersichtlich

Damit Sie Ihren Besuch im Park Sanssouci gut planen können, finden Sie hier die wichtigsten Informationen auf einen Blick.

Öffnungszeiten

Der Park Sanssouci ist ganzjährig täglich geöffnet. Die Zugänglichkeit richtet sich nach dem Tageslicht:

  • täglich ab 8:00 Uhr
  • Schließung bei Einbruch der Dunkelheit

Die genauen Zeiten variieren je nach Jahreszeit.

Eintritt

  • Der Park Sanssouci ist kostenfrei zugänglich
  • Optional besteht die Möglichkeit eines freiwilligen Parkeintritts (Unterstützungsbeitrag)

Der freiwillige Beitrag dient der Pflege und dem Erhalt der historischen Gartenanlagen und beinhaltet in der Regel einen Übersichtsplan.

Adresse

Park Sanssouci
Zur Historischen Mühle 1
14469 Potsdam

Der Park verfügt über mehrere Eingänge, u. a. am Grünen Gitter, an der Historischen Mühle und am Neuen Palais.

Anreise

  • ÖPNV: sehr gut erreichbar mit Bus und Tram ab Potsdam Hauptbahnhof
  • Bahn: Potsdam Hauptbahnhof, anschließend ca. 15–20 Minuten zu Fuß oder per Tram
  • Auto: Parkmöglichkeiten in Parknähe begrenzt, öffentliche Parkhäuser empfohlen
  • Fahrrad: gute Radwege, Fahrradständer an mehreren Eingängen

Barrierefreiheit

Die Hauptwege im Park Sanssouci sind überwiegend eben und gut begehbar. Einzelne Bereiche mit Stufen, Kieswegen oder Steigungen (z. B. Weinbergterrassen) sind eingeschränkt nutzbar. Viele Schlösser verfügen über barrierearme Zugänge, Details variieren je Objekt.

Tickets, Führungen & Kombiangebote

Der Park Sanssouci selbst ist frei zugänglich, für den Besuch der Schlösser und Ausstellungen sind jedoch Tickets erforderlich. Je nach Interesse stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung.

sanssouci+ Ticket

Das sanssouci+ Ticket ist das zentrale Kombiticket für Potsdam. Es ermöglicht den einmaligen Besuch aller geöffneten Schlösser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Potsdam an einem Tag, inklusive Schloss Sanssouci, Neues Palais, Orangerieschloss und weiteren Objekten.

Ideal für:

  • Erstbesucher
  • Tagesgäste
  • Besucher mit großem Interesse an Schlossarchitektur

Einzelschlösser

Alternativ können Tickets für einzelne Schlösser erworben werden, etwa:

  • Schloss Sanssouci
  • Neues Palais
  • Orangerieschloss
  • Bildergalerie
  • Neue Kammern

Diese Option eignet sich, wenn Sie gezielt nur ausgewählte Bauwerke besichtigen möchten.

Führungen

Geführte Rundgänge ermöglichen vertiefte Einblicke in die Geschichte des Parks, die Architektur der Schlösser sowie in die Gartenkunst und historische Wasserkunst des Park Sanssouci. Fachkundige Erläuterungen helfen dabei, Zusammenhänge einzuordnen und den Park als gewachsenes Gesamtkunstwerk zu verstehen.

Es stehen sowohl öffentliche Führungen als auch private Rundgänge zur Verfügung, teilweise auch in Kombination mit Stadtführungen durch Potsdam. In Zusammenarbeit mit erfahrenen, ortskundigen Potsdam-Guides bieten wir hochwertige Führungen durch den historischen Park Sanssouci an.

Sie wählen die Tour, die am besten zu Ihren Interessen passt – auf Wunsch inklusive Besichtigung ausgewählter Schlösser. Die Gruppenführungen sind bewusst auf kleine Gruppengrößen bis zu zehn Personen ausgelegt. Für größere Gruppen oder individuelle Wünsche erstellen wir gerne maßgeschneiderte Angebote, die Sie unkompliziert über das Anfrageformular anfragen können.

Kombiangebote

Beliebt sind auch Kombinationen aus Parkbesuch und Stadterlebnis, zum Beispiel:

Diese Angebote eignen sich besonders für Besucher mit begrenzter Zeit oder für einen ersten Überblick.

Veranstaltungen im Park Sanssouci

Über das Jahr verteilt finden unterschiedliche Veranstaltungen in den unterschiedlichsten Formaten statt. Die bekannteste Veranstaltung ist die Potsdamer Schlössernacht. Darüber hinaus finden unter anderem im Schlosstheater des Neuen Palais und in der Friedenskirche Konzerte und Veranstaltungen statt.

Potsdamer Schlössernacht im Park Sanssouci

Einmal im Jahr verwandelt die Potsdamer Schlössernacht den Park Sanssouci in eine außergewöhnliche Kulisse. Durch die stimmungsvolle Beleuchtung der Schlösser, Gartenanlagen und historischen Bauwerke erleben Sie den Park aus völlig neuen Perspektiven. Wenn Sie an dieser besonderen Veranstaltung teilnehmen möchten, finden Sie im verlinkten Beitrag alle wichtigen Informationen zur Potsdamer Schlössernacht sowie zum Ticketkauf.

Erleben Sie einen Sommer voller Musik und Geschichte bei den Musikfestspielen Potsdam – eingebettet in das UNESCO-Welterbe der preußischen Schlösser und Gärten und vor der einzigartigen Kulisse des Parks Sanssouci. Über mehrere Wochen hinweg laden historisch inspirierte Konzerte vom Mittelalter bis zur Romantik zu besonderen Abenden zwischen prachtvoller Architektur, Gartenkunst und eindrucksvoller Atmosphäre ein.

▶ Tickets für die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

Das Schlosstheater im Neuen Palais im Park Sanssouci zählt zu den schönsten erhaltenen Theaterräumen des 18. Jahrhunderts. Als klassisches Amphitheater gestaltet, beeindruckt es bis heute durch seine außergewöhnliche Architektur und Akustik. Im Jahr 1832 wurde hier unter anderem Felix Mendelssohns Musik zu „Ein Sommernachtstraum“ erstmals in einem Theater aufgeführt. Auch heute ist das Schlosstheater ein lebendiger Kulturort und Schauplatz regelmäßiger Konzerte und Veranstaltungen.

 Tickets für das Schlosstheater im Neuen Palais

In der Friedenskirche im Park Sanssouci finden regelmäßig musikalisch gestaltete Gottesdienste sowie Konzerte statt. Besucherinnen und Besucher erwartet dabei ein vielfältiges Musikangebot, das unterschiedliche Stilrichtungen umfasst und den besonderen sakralen Raum auf eindrucksvolle Weise erlebbar macht.

 Tickets für die Friedenskirche Sanssouci

Unterkunft & Besuch planen

Ein Besuch im Park Sanssouci lässt sich ideal mit einem längeren Aufenthalt in Potsdam verbinden.

Hotels in Parknähe

In unmittelbarer Umgebung des Parks finden Sie:

Besonders praktisch sind Hotels rund um die Brandenburger Straße, das Holländische Viertel oder nahe dem Parkeingang Historische Mühle.

Mehrtägiger Aufenthalt

Ein mehrtägiger Aufenthalt ermöglicht:

  • entspannte Parkerkundung
  • Besuch mehrerer Schlösser
  • Kombination mit Innenstadt, Museen und Schifffahrten

Fazit – Park Sanssouci erleben

Der Park Sanssouci ist weit mehr als ein Schlossgarten. Er ist ein Gesamtkunstwerk aus Gartenkunst, Architektur, Technik und Geschichte, das über Generationen gewachsen ist und bis heute beeindruckt.

Ob Sie spazieren gehen, Schlösser besichtigen, kulturelle Veranstaltungen erleben oder einfach Ruhe zwischen Alleen und Wasserbecken genießen möchten: Sanssouci bietet Raum für individuelle Entdeckungen. Der Park verbindet preußisches Erbe mit zeitloser Schönheit – und lädt dazu ein, Potsdam aus einer seiner eindrucksvollsten Perspektiven kennenzulernen.

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